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Autogas! Ein Neubeginn muss her! Aber wie?

In der Autohaus „Ausgabe April 2010“ fanden wir einen Artikel mit der Überschrift „Ausgegast?“. Abgesehen von dem Inhalt dieses Artikels, der von uns angezweifelt wird, spiegelt doch die Überschrift in markanter Weise die derzeitige Situation auf dem Flüssiggasmarkt wieder. 

Damit alle Umrüster getrost wieder mit dem Slogan „Tanken zum halben Preis“ in ihrer Regionalpresse werben können, um das Gasgeschäft wieder anzukurbeln, bedarf es einer Konzeption, die keine Negativ-Werbung durch Ventilschäden mehr zulässt. 

Die bisher unzähligen Ventileinschläge – größtenteils zwischen 10 und 50 tkm Laufleistung - haben erschreckende Auswirkungen auf die Stimmung der Fahrzeughalter und der Umrüster bewirkt. Die Hauptgründe waren Einbaufehler unzureichend geschulter Umrüster und Überhitzungsschäden durch zu magere Verbrennung in Beschleunigungsphasen und im Volllastbetrieb bei Gasanlagen ohne Voll-OBD-Fähigkeit und ohne adaptive Nachregelung. Die oft zitierte „Trockene Verbrennung“ von LPG spielt aus unserer Erfahrung dabei nur eine untergeordnete Rolle. Es ist nur theoretisch zu vermuten, dass die Gesamtlaufleistung im Benzinbetrieb nach Umrüstung auf Gas nur 3-5 % Minderung erwarten lässt, aber vorzeitige Ventileinschläge in vorerwähnten Bereichen sind ausschließlich der Überhitzung durch zu magere Verbrennung zuzuordnen.

Von allen gemeldeten Gasschäden liegt der Durchschnitt der Laufleistung seit Umrüstung bei 35 Tkm. nach nur 11,5 Monaten.

Nach durchschnittlich 35 Tkm. und 11,5 Monaten waren 3,3 % der Garantie-Abschlüsse Schadensfälle. Nach Ablauf der Garantiezeit dürfte schätzungsweise der %-Satz bei 70 Tkm ca. 6 % betragen, bei 100 Tkm. ca 8-9 %, bis 150 Tkm. ca. 13 % = jedes ca. 8. KFZ oder ca. jedes 5. KFZ innerhalb von 5 Jahren, zumindest im Bereich der Vielfahrer mit mehr als 30Tkm/Jahr. 

Addiert man zu diesen Ventileinschlägen die Schäden an den Gasanlagen selbst hinzu, so ist das Ergebnis ein unerträglicher Zustand. Die gesetzliche Gewährleistung der Anlagen-Lieferanten kommt bei den sich häufenden Insolvenzen nicht zum Tragen und geht entweder zu Lasten der Fahrzeughalter oder der Umrüster, die statt kostenloser Ersatzteile diese dann bei anderen Lieferanten bezahlen müssen, um ihren eigenen Gewährleistungsverpflichtungen gerecht zu werden. Das ist zu viel und wirkt abschreckend auf das millionenfache Potential von Umrüstmöglichkeiten, das noch vor zwei Jahren angepeilt wurde.

Ventilschutzadditive mit Ansaugsystemen haben sich als Placebo erwiesen ebenso wie Additive, die der Tankfüllung beigegeben wurden. Inzwischen sind drehzahlabhängige Dosierpumpen auf dem Markt, die eine deutliche Verzögerung der Ventileinschläge bewirken, die nach unserer bisherigen Erfahrung kaum noch unter 50.000 Kilometer Laufleistung auftreten, diese aber nicht ganz ausschalten, wie wir inzwischen leider festgestellt haben. Als Garantiegeber waren wir daran interessiert, ein Additiv auf den Markt zu bringen, dass höheren Temperaturen standhält. Nach Analyse der Wettbewerbsprodukte haben wir ein Ventilschutzadditiv entwickelt, dessen Trägeröl das bis zu 2,07-fache an Schutzbestandteilen (z. B. Kalium –und Natriumverbindungen) enthält, als die von uns getesteten Wettbewerbsprodukte. Die zusätzliche Beimischung von Keramikteilchen im 600-Nano-Bereich, die hitzebeständig sind bis ca. 2.500 °C, scheint nach bisheriger Erfahrung die Lösung aller Probleme zu sein. Seit 2008 haben wir rund 1000 Fahrzeuge mit INTEC Valve Protect ausgerüstet. Ergebnis: Bisher keine einzige Schadensmeldung, obgleich sich darunter 30 Testfahrzeuge befinden, deren manuelle Ventilnachstellung bei der Nachrüstung mit Valve Protect bereits erschöpft war und das unter 50.000 Kilometer Laufleistung! Bei diesen Fahrzeugen wissen wir nicht einmal ob, Einbaufehler vorliegen, aber wir vermuten deren Anteil in der bisher gefunden Weise von über 50 %.

Die Keramik-Beimischung konnte erst erfolgen, nachdem wir eine chemische Vorbehandlung gefunden hatten, das hartnäckige Absetzen dieser Teilchen nach der Beimischung zu verhindern, damit diese bei nur geringer Bewegung des Fahrzeuges aufgerüttelt werden und im Fahrbetrieb im Schwebezustand des Trägeröles verbleiben. Selbst wenn ein Fahrzeug mit längerer Standzeit bei einem Gebrauchtwagenhändler steht, ist das schnelle Aufwirbeln nach kurzer Fahrtstrecke gewährleistet.

Aufgrund der Zuverlässigkeit unserer Dosierpumpen und der durchschlagenden Wirkung des Additives INTEC Valve Protect übernehmen wir künftig eine Garantie nach Wahl des Kunden über ein, zwei, drei, vier oder fünf Jahre bis zunächst 200.000 Kilometer je nach Km-Stand bei Umrüstung. Dabei ist der gesamte Motor abgedeckt bei Wegfall der Werksgarantie für deren zuvor bestehende Laufzeit und danach wahlweise entweder nur der Zylinderkopfbereich oder weiterhin der gesamte Motor. Die Garantie gilt in Verbindung mit INTEC Valve Protect auch bei Gasanlagen, die die UN ECE R 115 und R 83 nicht vollständig erfüllen und das für alle Fahrzeuge ohne Ausnahme von Marken und Typen.

Gleichzeitig haben in den neuen Garantie-Bedingungen die Leistung deutlich erweitert bei gleichzeitiger Preisminderung für alle Vier-Zylinder-Fahrzeuge.

Das Motto muss lauten: Wiederbelebung dieses alternativlosen Marktes durch Intensivierung der regionalen Werbung über die Umrüster. Wir unterstützen Sie in allen Belangen.

Inzwischen sind wir in der Lage, für 86 verschiedene Fahrzeugtypen europäischer Hersteller Verdampferanlagen zu vermitteln, die bei verriegelten Gassteuergeräten voll OBD-fähig sind nach ECE R115, Anhang 6.1.4.4.2.3. Dies dürfte für Insider ein gewaltiger Ansporn sein.

 

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